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am 06. Mai 2019 um 23:56 Uhr
STREET SOUNDS. Während der Produktion von "A Place to Rest" entstand die Einsicht, dass diese Art von Musik auch über "Szenegrenzen" hinaus Menschen interessieren könnte. Schließlich war auch New Wave mal "Mainstream"... 😉 Im Sommer 2015 besuchte ich die "East Side Music Days", ein Straßenmusik-Festival in Berlin. Dort lernte ich unter anderem ich die großartigen Adam is a Girl kennen, die ihren elektronischen Indiepop live darboten. Sehr inspirierend... einfach so auf der Straße auftreten, das geht nicht nur mit ner Klampfe, Geige oder Cachon. Das geht auch elektronisch. Die beiden hatten aber schon recht viel Equipment dabei. Geht das nicht handlicher?

Zur dieser Zeit stieß ich auf die Volca-Serie von KORG: Winzige, zT analoge Synthesizer, die sich sogar mit Batterien betreiben lassen... Nach dem Release der APTR hatte ich die Idee, ein paar EiD Stücke mit einem dieser Geräte umzusetzen (+ E-Bass). Das Ganze ist dann zwar aufgrund allseitigem Zeitmangels erstmal wieder eingeschlafen, doch schließlich im Frühjahr 2016 kaufte ich mir dann so einen Teil. Um die coolen, aber sehr limitierten Möglichkeiten des Volca Keys besser kennenzulernen, versuchte ich mich zunächst an Cover-Versionen: Mit "Don't dream it's over" und "Time To Wonder" wählte ich bewusst zwei Rock-Klassiker zur elektronischen Interpretation. Was daraus wurde, erzähle ich ein andermal... 🙂
am 28. April 2019 um 16:36 Uhr Link
GEGENWART. Gestern hatte ich einen kleinen Auftritt in München auf einer Privatparty. Das Besondere: Alle Synthesizer-Klänge wurden live – auf einer Fläche von nur 0,166 qm – erst in dem Moment erzeugt, wo sie auch zu hören waren; es kam also nichts davon "vom Band". Nun ist es nicht so, dass ich hier live Keyboard gespielt hätte... Man muss sich das eher wie bei einer Drehorgel vorstellen, die einst "Barfuß auf dem Eise" von einem "Leiermann" gespielt wurde. Ein solcher Leierkasten erzeugt durch das Drehen "Wind", der die eingebauten Pfeifen zum klingen bringt. Welche Pfeifen wann ertönen, wird durch Lochkarten bestimmt; die Löcher stehen für die Noten.

Meine Interpretation dieses Prinzips ist eine Art "elektronischer Leierkasten" (Bild): Auf 53x32 cm finden sich drei kleine analoge KORG-Synthesizer, zwei Zoom-Effektgeräte und ein Mini-Mixer. Natürlich braucht jeder Leiermann noch ein dressiertes Äffchen als Assistenten: Bei mir war's ein Computer, der die "Lochstreifen", also die vorher programmierten Melodien, an meine Synthesizer ausliefert. Nunja, meine kleine Metapher stößt hier langsam an ihre Grenzen... Kurz gesagt: Der Computer schickt Noten an die Synthesizer, diese erklingen; ich singe meine Lieder dazu. Bis das so funktionieren konnte, war natürlich Einiges zu tun. Aber davon erzähle ich ein andermal...
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am 27. April 2019 um 11:47 Uhr
ZEITREISE. Ich habe mich oft gefragt, wie ein EiD-Album wohl in einer anderen Zeit geklungen hätte, in der Zeit meines musikalischen Aufbruches: In den 90ern produzierte ich mit meinem Solo-Projekt 'Reflection of Me' sieben Instrumenal-Songs; nur mit einem Yamaha PSR510 Keyboard. Beim achten Song – das muss 1998 oder '99 gewesen sein – versuchte ich es erstmals mit Text und Gesang: 'Always Blue' entstand und legte damals den Grundstein für 'Empire in Dust'.

Über die Jahre entstand das EiD-Debüt 'A Place To Rest'. Die Möglichkeiten der computerzentrierten Musikproduktion schienen schon damals unendlich; die Einflussfaktoren vielfältig – und veränderlich... Nach dem lang ersehnten Release von 'APTR' im Jahr 2015 – und schließlich zurückgeworfen auf mich selbst – besann ich mich auf die Möglichkeiten meiner Aufbruchszeit: auf analoge Klangsynthese, auf Sampler und Rompler, sogar auf den C64. – Das war der Beginn einer klanglichen Reise von der ich in den nächsten Postings erzählen möchte. – Manuel 🙂
am 05. November 2018 um 14:39 Uhr
*Arbeiten an neuem Material begonnen* - Lange habt ihr nichts von Empire in Dust gehört. Nun aber wieder: Nach dem Release von "A Place To Rest" vor 3 Jahren verließen bald darauf Alina und Lars die Band, um sich künftig anderen wichtigen Dingen im Leben zuzuwenden: Familie, Beruf und mehr; Prioritäten ändern sich eben. Ich wünsche euch beiden viel Erfolg auf euren Wegen und danke für die gemeinsame Zeit! – Nach einer kleinen kreativen Pause habe ich mich nun entschieden, EiD weiterzuführen. Es gibt noch nichts Konkretes, keine Termine. Doch Mikrofon, Tasten und Knöpfe fühlen sich vertraut und gut an. 🙂 Wir werden hören. – Manuel
am 24. August 2016 um 19:10 Uhr Link
Vielen Dank Pool of Darkness - Ihr wart toll! 🙂
Nach dem ein oder anderen Auftritt auf dem legendären (aber leider stets leeren) "Dungeon Open Air" war ich gespannt, was denn wohl in Kirchheilingen in Thüringen geht. Meine Erwartungen wurden weit übertroffen: Knapp 300 Gäste und viele davon schon zum Festival-Start direkt vor der Bühne; einige Tänzer und viele neue Gesichter mit aufgeschlossem-interessiertem Blick; das hat mich besonders gefreut. - Es hat uns großen Spaß gemacht! DANKE! - Manuel
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am 02. Juli 2016 um 10:55 Uhr Link
Am 20.8. kann man EiD auf dem Pool of Darkness in Thüringen erleben. Wir eröffnen das Festival und sind laut offiziellen Angaben von 17:00h-17:40h auf der Bühne. - Das Festival, das in einem Schwimmbad stattfindet, wird sicher ein großer Spaß nach dem Motto: Konzert, Party, Baden, Zelten! 🙂
Veranstaltung https://www.facebook.com/events/1528852320762705/
Pool Of Darkness 3.0
Liebe Freunde der schwarzen Klangkunst, am 20.08.2016 ist es wieder soweit – bereits zum 3ten Mal heißt es wieder Poo...
am 01. Januar 1970 um 02:00 Uhr
am 06. März 2016 um 18:29 Uhr Link
Crazy 😀 Ein mechanischer Vogel-Synthie! 😀
am 04. März 2016 um 14:41 Uhr Link
Das finde ich sehr, sehr toll!
am 16. Februar 2016 um 18:03 Uhr Link
Hallo liebe Leute! 🙂 Seid ihr alle gut ins neue Jahr gestartet und habt sogar den Karneval überstanden? Sehr gut! - Es erscheinen weiterhin Rezensionen für unser geliebtes Album. Das italienische Webzine Vox Empiria bzw deren Redakteur Maxymox ist offenbar begeistert: "Far away from the usual stereotypes, the music of the Empire In Dust possesses the conditions to be considered 'eclectically functional', hybrid and communicative, aggregating it a multitude of emblematic factors, the same ones that make all tracks of this full-length different from each other and characterized by a pleasant singularity. This project will be greatly appreciated by those who not only seek in electronic sounds the immediacy and the danceability, but also the wisdom and a genuine, effective distinction.

Die komplette und sehr detaillierte Review:
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am 31. Dezember 2015 um 22:42 Uhr Link
Der Champagner ist längst getrunken, die Gläser zerbrochen - sie waren ohnehin zu groß. 😉 Es war ein bewegtes Jahr... und A Place to Rest war wohl für uns das Highlight... Wir blicken gespannt und erwartungsvoll in die Zukunft. Euch von ganzem Herzen alles Gute für 2016! Was wünscht ihr Euch?
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